Bild v.li.n.re.: Tanja Hering (Amtsleiterin Kämmerei), Bürgermeister Christoph von den Driesch, Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Hubert Philippengracht und Melanie Laschet (Mitarbeiterin Kämmerei)

Herzogenrath verfügt wieder über einen genehmigten Haushalt

Erfreuliche "Haushalts-Nachrichten" aus Herzogenrath

Es ist eine Nachricht, die Verwaltung und Rat in Herzogenrath mit Erleichterung aufgenommen haben. Der Städteregionsrat als Untere Staatliche Verwaltungsbehörde hat in seiner Funktion als Kommunalaufsicht den Haushalt der Stadt Herzogenrath für das Jahr 2018 genehmigt. Herzogenrath ist damit nicht mehr im Nothaushalt.

Die öffentliche Bekanntmachung ist am 15.06.2018 erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt verlässt die Stadt Herzogenrath die Zeiten des sogenannten „Nothaushaltes“. Bürgermeister Christoph von den Driesch erklärte:

„Ich freue mich, dass wir das geschafft haben. Damit haben wir unsere kommunale Selbstverwaltung zurück erlangt. Seit 2012 waren wir in der Haushaltssicherung und seit 2015 im Nothaushalt. Eine sehr schwierige Zeit für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und für die Vereine, sozialen Institutionen und vielen ehrenamtlichen Kräfte, ohne die das Gemeinwesen nicht funktionieren kann.

Zur Erinnerung: Die Stadt Herzogenrath hat in 2016 einen Überschuss in Höhe von ca. 5,1 Mio. Euro erzielt und ist aufgrund der mittelfristigen Haushalts- und Finanzplanung deshalb auch nicht mehr verpflichtet, ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen. Auch der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer Hubert Philippengracht freut sich über die frohe Botschaft. „Sicherlich haben uns die erhöhten Gewerbesteuereinnahmen geholfen“ weist Philippengracht auf die gute wirtschaftliche Lage hin. Aber, so Philippengracht, die Haushaltssicherung schärft sowohl in der Verwaltung als auch in der Politik das Auge für das wirklich Wichtige und Notwendige. Philippengracht bedankt sich daher bei allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, insbesondere auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die es geschafft haben, die formellen Voraussetzungen der Haushaltsgenehmigung durch die Vorlage aller Jahresabschlüsse in kürzester Zeit zu schaffen.

Bürgermeister von den Driesch und Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Philippengracht wissen aber, dass die Stadt Herzogenrath immer noch ein strukturelles Defizit in der Haushaltsplanung ausweist. „Unser großes Ziel ist es, im Jahre 2020 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen“ so Philippengracht. „Dazu braucht es weiterhin Haushaltsdisziplin und eine strategischen Haushalts- und Finanzplanung.“

Der Bürgermeister ist sich sicher, dass nunmehr eine solide Grundlage für den städtischen Haushalt gegeben ist und damit die großen städtebaulichen Maßnahmen in allen drei Stadtteilen bewältigt werden können und - das betont er mit großem Optimismus - ohne geplante Steuererhöhungen.

Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath

Datum:27.06.2018

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