Delegationsreise nach Korea: „Wir können mit Internationalität punkten“

Ende Mai erfolgt der Gegenbesuch in der Wirtschaftsregion StädteRegion Aachen

Im März 2017 reiste Bürgermeister Christoph von den Driesch mit einer Delegation nach Korea. Dort trafen sich erstmals auf der lokalen und regionalen Ebene Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaftsförderung und Politik, um sich für eine Kooperation vor Ort einzubringen.

Prof. Thomas Gries, Leiter des Instituts für Textiltechnik (ITA) an der RWTH Aachen sowie die AGIT mbH hatten StädteRegionsrat Helmut Etschenberg sowie Bürgermeister Christoph von den Driesch eingeladen, mit nach Korea zu reisen um sich ein Bild von den Aktivitäten der Region Aachen in Korea zu machen.

Prof. Gries ist seit Jahren sehr aktiv in Korea und verfügt über zahlreiche gute Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und Politikern. Ein Ergebnis der Arbeit des ITA in und mit Korea war die Eröffnung des Dream2lab2Fab Ende vergangenen Jahres in Aachen. Hierbei handelt es sich um einen wissenschaftlichen Austausch Aachener und Koreanischer Wissenschaftler, die in Aachen und Korea in ausgewählten Themenfeldern forschen.

Seit einigen Jahren reist auch die AGIT regelmäßig mit nach Korea, um Aachen als interessanten Investitionsstandort vorzustellen. Im Rahmen einer solchen Reise wurde auch der Kontakt zu dem in Korea ansässigen Unternehmen Unitech geknüpft. Einem Automobilzulieferer aus Ansan, der letztlich für den Standort Herzogenrath gewonnen werden konnte und seit 2015 im Technologie Park Herzogenrath (TPH) ein Entwicklungsbüro betreibt.

Gründe genug für Herrn von den Driesch, sich vor Ort ein Bild zu machen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. „Bei Gesprächen mit lokalen Politikern, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen konnte man sich einen guten ersten Überblick über wirtschaftliche und politische Zusammenhänge machen. Wir können mit Internationalität punkten. Dabei war unser gemeinsames Auftreten sehr wichtig. Mit der Ansiedlung von Unitech im TPH haben wir einen wichtigen Schritt tun können. Solche Kompetenzen müssen wir nutzen und weiter ausbauen“, so von den Driesch. Bei Gesprächen mit koreanischen Unternehmen wurden durch die Aachener Delegation insbesondere die Forschungsmöglichkeiten, die die Hochschule auch für koreanische Unternehmen bietet, hervorgehoben.

Bei Gesprächen bei der Deutschen Botschaft und der Deutsch-koreanischen Handelskammer wurde insbesondere über Themen wie die duale Ausbildung gesprochen, für das man sich in Korea sehr interessiert.

Ein Höhepunkt der Reise war ein Abendessen mit dem Bürgermeister von Ansan, Herrn Je Jong-Geel. Ansan ist eine Stadt südlich von Seoul mit etwa 700.000 Einwohnern. In lockerer Atmosphäre hatten die Vertreter aus Aachen die Möglichkeit, mit Unternehmens- und Hochschulvertretern ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Ansan verständigte man sich darauf, die Zusammenarbeit zwischen der StädteRegion Aachen und Ansan zu intensivieren. Insbesondere auf wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene will man in Zukunft enger zusammenarbeiten und die geknüpften Kontakte weiter ausbauen.

Herr Etschenberg und Herr von den Driesch luden Herrn Je für Ende Mai in die Region Aachen ein, damit sich auch die Vertreter aus Korea einen Eindruck von den Möglichkeiten des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Aachen machen können. Das Besuchsprogramm beinhaltet in Herzogenrath neben einem Besuch im Rathaus natürlich auch eine Visite der Burg Rode und des Technologie Parks Herzogenrath. Von den Driesch: „Ziel des sehr positiven Kontaktes mit Südkorea ist  der Aufbau einer strategischen Allianz mit der Wirtschaftsregion StädteRegion Aachen.“

Foto: Leisten/AGIT

Datum:12.05.2017

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