Bildmitte: Projektleiterin Nicole Jacobi und das Schülerteam des Realize Festivals

Das „Realize-Festival“ gibt Impulse und setzt kulturelle Akzente

Das Festivalwochenende vom 8. bis 10. Juni war ein voller Erfolg

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Herzogenrather Europaschule haben mit den Projektverantwortlichen unter Leitung von Nicole Jacobi und Peter Jumpertz ein beeindruckendes Kulturfestival in allen drei Stadtteilen von Herzogenrath organisiert. Das Gemeinschaftsprojekt der Europaschule und der Stadt Herzogenrath war ein voller Erfolg mit dem neue kulturelle Akzente gesetzt wurden.

Viele Institutionen und Unterstützer hatten sich zusammengeschlossen um das „Realize-Festival“ gemeinsam mit der Europaschule durchzuführen. Das Wochenende vom 8. bis zum 10. Juni  ließ Kulturinteressierten kaum eine Atempause, denn an vielen Stellen in der Stadt war Aktion. Mit etwas 50 Veranstaltungen und mehr als 1000 Akteuren präsentierte das dreitägige Festival die ganze Bandbreite der Kultur von Musik, Tanz, Theater und  Zauberei über bildende Kunst, Literatur und Comedy bis hin zu Sportthemen.

Ein ganz besonderes Highlight zum Auftakt war das „Singsalasing“-Konzert am Freitag in der Kirche St. Thekla in der rund 450 Kinder aus sieben Herzogenrather Grundschulen, unter Leitung von Stefanie Motzek, sangen.  Damit hatten die Organisatoren des „Realize-Festivals“ den größten Kinderchor, den es je in Herzogenrath gab, initiiert. 

49 Schülerinnen und Schüler der Europaschule haben unter Leitung der Lehrerin Nicole Jacobi Ideen und Konzepte entwickelt und umgesetzt und mit dem dreitägigen Festival neue Akzente in der stadtteilübergreifenden Kulturarbeit gesetzt.

Zu der offiziellen Eröffnung am 08. Juni am Fördermaschinenhaus im Grube Adolf Park begrüßte Schulleiter Michael Schmitt die Gäste mit den Worten: „Frau Jacobi hat mit unseren Schülerinnen und Schülern eine großartig engagierte Arbeit geleistet. Sie ist die „Mutter von dem Ganzen“. Gemeinsam hat das Team in nur knapp sechs Monaten ein Festival organisiert, das sich sehen lassen kann!“

Für die Organisation des Festivals hatten die Schüler laut Stundenplan jede Woche drei Stunden Zeit. Aber die Gespräche und Verhandlungen mit den Sponsoren waren auch schon mal außerhalb der Schulzeit nötig. Ein Aufwand, denn das Team gerne mit viel Eifer erledigt hat. Denn als der Stein einmal ins Rollen gekommen war, riss die Begeisterung alle mit. Alle Bürger der Stadt Herzogenrath waren zur aktiven Beteiligung am Festival eingeladen.

René Körfer-Loosen, Sozialarbeiter an der Europaschule, war auch aktiv im Projektteam engagiert. Ihn begeisterte ganz besonders der Grube Adolf Park als Veranstaltungsort: „Wir hatten im Park eine fantastische Atmosphäre zu unserem Festivalauftakt. Das ist eine tolle Location, die wir auch in Zukunft für kulturelle Veranstaltungen unbedingt im Auge behalten sollten!“

Schulleiter Schmitt ist begeistert von dem Ergebnis: „Wer will da noch behaupten, junge Menschen seien zu wenig am Gemeinwohl interessiert oder ihnen würde die Motivation fehlen sich für Ziele einzusetzen? Das Realize-Festival lebte von der Kooperation des Projektkurses mit unzähligen Institutionen und privaten Initiativen im Stadtgebiet Herzogenrath. Allen 1000 Beteiligten sei Dank für dieses großartige Engagement!“

Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath

Datum:11.06.2018

Pressearchiv

FilterungArtikelsuche von

bis



 
© 2012 Stadtverwaltung Herzogenrath . Rathausplatz 1 . 52134 Herzogenrath