Das Naturerlebnis

Foto: Grube Adolf - Fördermaschinenhaus
Nach Rekultivierung von Zeche und Halde durch gezielte Anpflanzungen in den 70er Jahren war das Gelände über Jahrzehnte sich selbst überlassen. Die Natur hat sich hier urwüchsig entwickelt und eine wilde Schönheit entfaltet. Die Lebensräume sind außergewöhnlich vielfältig: Wald, Gebüsche, trockene Ödlandflächen, feuchte Senken und kleinere Stillgewässer wechseln sich ab. 

Mit der Umgestaltung zum Park wurden gezielt heimische Laubbäume und blühende Gehölze ergänzt, ohne den unverwechselbaren Charakter der Natur zu beeinträchtigen.

Das Halden- und Zechengelände ist ein sogenanntes "Sekundär-Biotop", d. h. von Menschenhand geschaffen und bietet für unsere Klimazone außergewöhnliche Lebensbedingungen. Über dem fast schwarzen Bergematerial erhitzen sich der Boden und die darüber liegenden Luftschichten so stark, daß extreme trocken - heiße Lebensbedingungen entstehen, wie sie eher im Mittelmeerraum anzutreffen sind. Deshalb haben sich Pflanzen- und Tierarten ansiedeln können, die hierzulande äußerst selten sind.

Besonders erwähnenswert ist das Vorkommen von ca. 70 verschiedenen Spinnenarten, der blauflügligen Ödlandschrecke, der Kreuzkröte, des Schwalbenschwanzes, der Nachtigall und der Hundsrose - um nur einige Tier- und Pflanzenarten zu nennen.



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