Feuer- und Rettungswache Herzogenrath

In der Feuer- und Rettungswache ist, neben dem Amt 37 - Brandschutz und Rettungswesen der Stadtverwaltung, auch der ehrenamtlichen Löschzug „Herzogenrath“ der Freiwilligen Feuerwehr (siehe http://www.feuerwehr-herzogenrath.de) angesiedelt.

Als Teil der Stadtverwaltung Herzogenrath nimmt das Amt 37 - Brandschutz und Rettungswesen verschiedene kommunale Aufgaben wahr, die hier in Kürze beschreiben werden. Am Standort Erkensmühle sind derzeit 50 Mitarbeiter beschäftigt, von denen sich aktuell fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Ausbildung zum feuerwehrtechnischen Dienst befinden.
Neben dem feuerwehrtechnischen Personal werden auch Angestellte im Rettungsdienst eingesetzt. Die allgemeinen Verwaltungsaufgaben werden zusätzlich durch einen Verwaltungsbeamten übernommen. Die Feuer- und Rettungswache ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr besetzt. Diese Besetzung wird durch drei Wachabteilungen sichergestellt, die in einer 48 Stundenwoche ihren Dienst versehen. Die Wachabteilungen treten jeden dritten Tag ihren Dienst für 24 Stunden an. Ergänzt werden die Wachabteilungen durch insgesamt 5 feuerwehrtechnische Beamte im Tagesdienst (Werktags) und einem Angestellten im Rettungsdienst.

Brandschutzdienst

Das hauptamtliche Feuerwehrpersonal des A 37 stellt zudem innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Herzogenrath eine selbstständige Einheit (LZ 1, hauptamtliche Wache) dar. So wird neben einem Tanklöschfahrzeug mit zusätzlichen Geräten für die technische Hilfeleistung auch die Drehleiter sowie diverse Sonderfahrzeuge in den Einsatz gebracht. Zu erwähnen ist, dass ein Teil der Bediensteten der hauptamtlichen Wache gleichzeitig auch ehrenamtlich in den Löschzügen tätig sind. Durch das Tagesdienstpersonal ist es Wochentags (Mo-Fr) somit auch möglich, bereits mit der ersten Alarmierung, zusätzlich einen Einsatzleitwagen bzw. weitere Sonderfahrzeuge in der Zeit von 07:00 Uhr bis 15:30 Uhr zu besetzen.

Zu den Tagesdienstzeiten steht damit, neben dem Personal zur Besetzung des Krankentransportwagens mit zwei Mitarbeitern, in der Regel auch mindestens ein Angriffstrupp zur Verfügung. Auf Grundlage des Brandschutzbedarfsplans (vom Stadtrat im März 2003 verabschiedet; Fortschreibung Dezember 2006 und Februar 2014) werden, an Hand der sogenannten Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) durch die Städteregionale Leitstelle Aachen die erforderlichen Einheiten alarmiert. Auf der Feuer- und Rettungswache werden neben dem Alarmdienst die anfallenden und notwendigen Arbeiten, wie zum Beispiel die Wartung und Reparatur der Fahrzeuge und Gerätschaften der gesamten Feuerwehr - soweit möglich- durchgeführt. Zur Aufgabenerfüllung der Arbeiten stehen den Sachgebieten u.a. folgende Werkstätten zur Verfügung:

  • Atemschutzwerkstatt
  • KFZ-Werkstatt
  • KFZ-Waschhalle
  • Nachrichtenwerkstatt
  • Feuerwehrgerätewerkstatt
  • Schlauchwaschanlage mit Schnelltrocknung

Rettungsdienst

Ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehr ist neben der technischen Rettung durch Feuerwehreinsatzkräfte im Wesentlichen der Rettungsdienst, welcher durch einen Rettungswagen und einen Krankentransportwagen nach Maßgabe des jeweils gültigen Rettungsdienstbedarfsplanes der StädteRegion Aachen besetzt wird. Bis zur Aufschaltung des Notrufes 112 von der Einsatzzentrale des Feuerwehr in Herzogenrath auf die Leitstelle des ehemaligen Kreis Aachen in 1997 war die Stadt Herzogenrath, als mittlere kreisangehörige Stadt, die Trägerin einer Rettungswache.

Ausgeführt, im Auftrag der Stadt, wurde der Rettungsdienst während dieser Zeit durch die Johanniter Unfallhilfe. Im Zuge der Notrufaufschaltung ging die Trägerschaft der Rettungswache dann an den damaligen Kreis Aachen, welcher auch gleichzeitig als Träger des Rettungsdienstes fungiert, über. Zum 01.01.2014 wurde die Trägerschaft der Rettungswache dann wieder durch die Stadt übernommen. Seit diesem Zeitpunkt wird erstmalig in der Geschichte der Feuerwehr Herzogenrath auch ein Rettungswagen (RTW) betrieben, welcher durch eigenes städtisches Personal 24 Stunden an 365 Tagen besetzt wird. Neben dem Rettungswagen wird Wochentags (außer Feiertags) in der Zeit von 07:30 – 15:30 Uhr zusätzlich ein Krankentransportwagen (KTW) besetzt.

Brandschutzdienststelle der Stadt Herzogenrath

Aufgabe der Brandschutzdienststelle ist es, nach Maßgabe baurechtlicher Vorschriften Belange des Brandschutzes wahrzunehmen. Wie können Brände verhindert oder ihr Schaden eingegrenzt werden? Nach § 17 Bau Ordnung NRW und diverser Sonderbauvorschriften müssen bauliche Anlagen so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird, so dass die Rettung von Menschen und Tieren möglich ist und die Feuerwehr eine wirksame Brandbekämpfung einleiten kann. Praktisch wird die Brandschutzdienststelle bei allen größeren Bauvorhaben von der Bauaufsicht oder von Sachverständigen um Stellungnahmen gebeten.

Damit wird Vorbeugender Brandschutz schon vor dem Bau aktiv betrieben. Ist ein Gebäude erst erbaut, wird es, abhängig von seiner Art und Größe, in einem Zeitraum von längstens 6 Jahren einer so genannten Brandverhütungsschau unterzogen. Dabei prüfen geschulte Feuerwehrbeamte alle Belange des vorbeugenden und des abwehrenden Brandschutzes, erstellen entsprechende Mängelberichte und verfolgen bei Bedarf gemeinsam mit der Bauaufsicht die Umsetzung notwendiger Maßnahmen.

Weitere Informationen:

A 37 - Brandschutz und Rettungswesen
Feuer- und Rettungswache
Amtsleitung BAR Schwark
Erkensmühle, 52134 Herzogenrath
Telefon 02406 / 8364-00
Fax 02406 / 836495

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