Rund um Merkstein

Die Naturfreunde Merkstein haben diesen Rundwanderweg ausgearbeitet und mit der Broschüre „Spuren“ ausführlich die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Route in Wort und Bild festgehalten.

Foto: Der Gedenkstein für die ehemalige Ortschaft Finkenrath wird aufgestellt.

Die Wanderroute beginnt man am besten in der von Platanen gesäumten Floeßer Straße, in der sich auch der Haupteingang zum ehemaligen Zechengelände, dem heutigen Grube Adolf Park, befindet. Auf dem Rundweg sind drei markante Punkte besonders erwähnenswert: Nahe Schloß Rimburg verbindet eine Brücke über die Wurm die Niederlande mit Deutschland. Schon zu römischer Zeit führte hier die Heerstraße von Köln nach Tongeren über eine Holzbrücke. Heute lädt die niederländische Ortschaft Rimburg mit ihrem liebevoll restaurierten Ortskern zur Rast in einer der stimmungsvollen Gaststätten ein.

Sehenswert auch die Rimburger Mühlen rechts und links der Wurm und Schloß Rimburg selbst (Privatbesitz). Ein wenig weiter flußaufwärts nahe der nächsten Brücke erinnert ein Sandstein an die 1954 aufgrund von Bergbauschäden abgerissene Ortschaft Finkenrath, eine Gedenktafel an den Nivelsteiner Mühlenhof und Anna Nöhlen, die vielen Juden zur Flucht in die Niederlande verhalf. 1940 wegen Fluchthilfe verurteilt, verstarb sie 1942 im KZ Ravensbrück.

Und schließlich die Nivelsteiner Sandwerke, deren Sandstein, seit dem Mittelalter als Edelsande geschätzt, für viele Zwecke Verwendung findet.

Die Broschüre „Spuren“ ist erhältlich bei:

Naturfreunde Herzogenrath-Merkstein e.V.
Peter Kuhn
Brahmsstraße 4
D-52134 Herzogenrath
Fon: +49 (0) 2406 62471

Weitere Bilder
Bild: Wanderkarte Rund um Merkstein
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